“You have fortyfive seconds!”

14. August 2009

Diese Woche im Filmclub:

THE HURT LOCKER – TÖDLICHES KOMMANDO

Regie: Kathryn Bigelow
Drehbuch: Mark Boal
Kamera: Barry Ackroyd
Schnitt: Chris Innis, Bob Murawski
Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders
Darsteller: Jeremy Renner, Guy Pearce, Ralph Fiennes, David Morse

Der Film zeigt eine Einheit des Kampfmittelräumdienstes der United States Army, die im Irak eingesetzt wird aus der Sicht von Sgt. James. Nach dem Tod des ursprünglichen Bombenentschärfers (Funkname Blaster One) wird Sgt. James in diese Einheit versetzt und geht große Risiken ein, was Specialist Eldridge und Sgt. Sanborn verwundert und zu diversen Konflikten führt. So zieht er bei einem Einsatz den schweren Schutzanzug aus und wirft das Funkgerät weg.
Die Einheit meistert diverse Situationen, jedoch lässt Sgt. James, der in der Kompanie als Wild Man gilt, immer mehr von seinen Kameraden in sich blicken und erkennen, dass seine eigenwillige Art eigentlich nur seine Art ist, mit der andauernden Todesangst umzugehen.

Mehr Informationen und viele Kritiken: Infos zu "The Hurt Locker" (198)

Trailer

P.S.: Schon vor einem Jahr, auf den 65. Internationalen Filmfestspiele von Venedig, wurde dieser Film gefeiert und viel gelobt.

“Ich hasse es, ein Ding zu sein.”

05. August 2009

Vor 47 Jahren verstarb Marilyn Monroe.

Wie doll muss man sich verbiegen?

10. Juli 2009

Jack klein

Mein Kaktus verbiegt sich im Moment ziemlich. Liegt wohl daran, dass er in der Ecke nicht genung Licht bekommt. Dahin hab ich ihn verbannt, weil wir so oft aneinander geraten sind. Vielleicht ist es aber an der Zeit, dass er sein sonniges Plätzchen zurück bekommt. Anscheinend sind diese Dinger, die da in kürzester Zeit gewachsen sind, “vergeilte Triebe”. Das kann ich mir nicht länger angucken. Schließlich will ich mich selbst ja auch nicht verbiegen und anderen will ich das auch nicht zumuten. Also, zurück in die Sonne – wenn sie denn wieder kommt.

Frieke.

Waschzettel III

07. Juli 2009
regal3
(für einen größeren Eindruck, bitte auf das Bild klicken…)

Grade, parallel angeordnet finden sich gleichartige Buchrücken möglichst nah beieinander. Eingeengt warten sie auf einen Leser, einen verständigen Mitwisser; und wird eines aus der Schlange heraus genommen, der leichte Staub an der Oberkante abgepustet und mit gutem Vorsatz aufgeschlagen, verbleibt es nicht lange in meinen Händen, verpufft sein Inhalt im Kampf mit dem Schlaf.
Viele Male bleibt es beim leisen Versuchen, beim Fehlschlag, fast noch in der Vorbereitung. Rücktritt brüllt durch die Luft und gerade so, knapp am Wissen vorbei lässt sich der Sinn des Tages ertränken, in Sonnenschein und leeren Worten.
Was bleibt ist ein schlechtes Gewissen. Um der Zukunft Willen hab ich Euch gekauft.
Doch die Motivation, sie schläft nun inmitten Eurer nützlichen Zeilen.

Als Sinnbild menschlichen Konfliktpotentials verkörpert ihr das echte Leben, die Kraft des Regulierers, geschöpft aus tausend Stimmen. Aber was ich meistens verschlang, das war der Dank, der glückliche Hinweis des Fertig – Seins, der Text vor dem Text. Das Manifest endgültiger Freiheit, zumindest bis zur nächsten Auflage.

Paul Pfeiffer

Tom Buhrow schweigt ehrfürchtig

03. Juli 2009

” [...] Sie sprechen für sich und wir lassen sie deshalb unkommentiert.” (28 min, 50 sec)