Archiv für die Kategorie ‘Geschriebenes’

“Aber das wird Zeit brauchen.”

Montag, 09. Februar 2009

Bischof Williamson möchte zunächst die Beweise prüfen, ob es den Holocaust wirklich gegeben hat. Da nimmt er sich sogar die Zeit und prüft die historischen Beweise, da es hier ja nicht um ein emotionales Thema ginge. Wenn er dann irgendwann einmal (Ich wünsche ihm viel Glück) Beweise gefunden hat, dann könne er sich auch vorstellen, sich zu revidieren.

(Mal abgesehen davon, dass man sich ebenso fragen kann, wie er denn, ohne ja anscheinend die Beweise zu kennen, eine Behauptung solcher Brisanz in erster Instanz tätigen konnte?)

Theodor Mommsen hat im Jahr 1893 (!!!) Hermann Bahr (Dessen antisemitische Vergangenheit von vielen ja lieber verdrängt wird, wie die eines Richard Wagners: “Wie, ehrlich, der auch?”) ein Interview gegeben und in seiner Aussage scheint soviel Wahres zu liegen. Sollte es denn am Ende eben genau so sein?

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In Sachen Cho Seung-Hui… oder wie Literatur und das Theater Mörder gebärt

Donnerstag, 19. April 2007

Ich bin froh! Es sind nicht mehr nur Computerspiele, Internet und das Fernsehen. Wir befinden uns in einer untergehenden Gesellschaft. Jetzt also auch das Schreiben an sich. Lesen auch?
Nur habe ich nach eingehender Literaturstudie Angst um mich.

Ein berühmter Professor der Medienwissenschaften stellt jüngst mehr oder weniger meine Kompetenzen im Bereich der Lyrik aus meiner Schulzeit in Frage. Vielleicht hatte er Recht. Oder alle demnächst Angst vor mir. Man lese selbst (vielleicht ja mal öfter?) und mache sich ein Bild:

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