Archiv für die Kategorie ‘Kolumne’

Zitate zum Sonntag XXIII

Montag, 01. Oktober 2007

So jetzt auch mal wieder etwas von mir. Der Mann ohne Rechtschreibbildung ist zurück und macht weiter. Es gab eine lange Pause und die musste auch sein. Es gab in der Zwischenzeit auch genug andere Blogs, die man hätte lesen können. Also war meine Abwesenheit auch nicht so schlimm würde ich mir jetzt denken. Die einzige die darauf drang, dass ich mal wieder schreiben soll war dann auch Frieke. Man sieht also wie hoch frequentiert das hier ist.

Als besonderes Geschenk an alle heute auch mal ein paar Zitate. Ein paar Zitate und das aus dem Mund der jeweiligen Person. Die Zitate sind auch von Montag. Aber das soll nicht weiter stören, denn eigentlich rufe ich meine Oma auch immer sonntags an. Damit wären wir auch bei der Person, um die es heute gehen soll. Meine Oma. Nette Frau, aber eben doch meine Oma. Und so war dann am letzten Wochenende Silberhochzeit meiner Eltern. Ich bin der Rabensohn und habe weder Resteessen mit nach Hause genommen, noch habe ich die Hochzeit auf Film festgehalten. Beide Sachen hatte Gründe, die aber für meine Familie nicht zählten. Das Essen konnte ich beispielsweise nicht mitnehmen, weil ich schnell zum Spiel des SV 16 IV musste. Für meine Familie ein fadenscheiniger Grund.

Aber bitte, nun also zu dem Tondokument…

Gute Nacht und fröhliches telefonieren…

[flo]

P.S.: Und bitte demnächst auch den Pfaden meines guten Freundes Kalle, Kalle, Kalle, Kalle, Kalle folgen…

Zitate zum Sonntag XXII

Dienstag, 21. August 2007

Gibt’s nicht.
Ich musste darauf hinarbeiten, dass ich etwas sein durfte, was ich so gerne sein wollte. (”Ähm, Florian, es gibt eine äh Programmänderung.”) Wollte das auch länger. Dauerte dann aber auch nur geschätzte 2 Stunden. In diesen rief Frieke bei mir an. Ein Zusammenhang besteht hoffentlich nicht. Sonst muss ich mir noch mal was überlegen.
Auf dem Boden der Tatsachen und totmüde, bis bald!

[flo]

Zitate zum Sonntag XXI

Dienstag, 14. August 2007

“Rund 100 000 weitere Weblogs sind bestenfalls öffentlich einsehbare und dennoch private geführte Tagebücher, denen jede gesellschaftliche Relevanz fehlt.”, schreibt die SZ in Ihrer Wochenendausgabe. Und ich weiß nicht, ob es mich mehr nervt oder mehr langweilt. “Jede gesellschaftliche Relevanz”, was ist das eigentlich. Unser Blog bereichert also die Gesellschaft nicht. Ab wann tut er das denn? Geht das nach Leserzahl? Geht das nach Verlinkung? Wie oft man zitiert wird? Lieber Johannes Boie, erkläre mir das einmal! Ich beispielsweise habe es mir nicht zum Ziel gesetzt eine “Alternative zu den etablierten Medien” zu werden. Gut das mag daran liegen, das wir ja auch gar nicht relevant erscheinen. In Deutschland gibt es kein “Bedürfnis nach alternativen Informationsmöglichkeiten”. Aber auch da der Hinweis. Wir wollen hier auch nicht informieren. Ich stelle mich hier nicht hin und will die Welt retten. Ich schreibe einfach nur ein bisschen. Zur Übung, zum Spaß und einfach nur so. Geht anscheinend nicht in alle Köpfe. Zumindest nicht in Johannes Boies… Wenn es dann einer liest, ja bitte, dann freue ich mich. Aber ich bin auch nicht traurig, wenn das mal unbedeutend bleibt, was ich äußere. Weiter meint Herr Boie, und dann fänden Blogs auch keine Leser, weil sie sich im Clinch mit anderen Blogs befänden. Nur mal eine Frage: Wo bleibt die Argumentation? Falls es so ist, was ist schlimm daran. Macht es die Sache dann nicht sogar interessanter zu lesen? Bringt nicht gerade das Schwung in die so abschätzig erwähnte “Blogosphäre”? Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass das überhaupt so ist. Ich frage die erwähnten Blogschreiber mal, mit wem sie so im Clinch liegen, dann schauen wir einmal. Na, erwähnt wurde auch nur Spreeblick. Mehr nicht. Dass ist für Johannes Boie dann aber “Selbstzerfleischung”. Ach so. Wir liegen noch mit niemandem im Clinch. Herzlichen Glückwunsch uns selbst! Vielleicht macht uns das ja wieder gesellschaftlich relevant. Na, wir haben eine Chance. Als Hilfe für diesen netten Text dient übrigens der Kommunikationswissenschaftler Jan Schmidt.
Der meint aber, dass er das nicht so meint. Das hab ich auch auf meinem Nachttisch liegen und gleich mal nachgeschaut. Im Text “Öffentlichkeit im Web 2.0. Entstehung und Strukturprinzipien” heißt es: “Die meißten Blogger, Podcaster oder “YouTube”-Nutzer wenden sich eben nicht an eine generelle Öffentlichkeit, sondern wollen Gedanken, Informationen und Meinungen mit anderen teilen. ,Öffentlich’ heißt im neuen Internet nicht mehr zwangsläufig ,gesellschaftsweit relevant’, sondern oft einfach nur: ,für alle zugänglich, die es interessiert’.” Ja und so ist das dann wohl auch bei uns der Fall. Ich denke der Artikel von Johannes Boie bekommt nicht nur positive Zuschriften. Kommentare gibt es jedenfalls keine Guten. Und debattiert wird auch. Stefan Niggemeier fragt dann auch gleich mal den Herrn Boie, was das denn solle. Aber der ist gerade unterwegs. Wir warten also auf Antwort.
Solange erfreuen wir uns ander Erkenntnis, dass die DDR ganz schön unmenschlich war, weil es Befehle zum Erschießen von Flüchtlingen gab. Das mit den Befehlen finde ich auch ganz schön blöd. Vorher war es ja OK, weil die das einfach so gemacht haben. Aber nun haben die auch noch Befehle gehabt. Wie fies! (Vor allem, weil die Befehle auch schon längst bekannt waren. Aber 1997 war es jetzt noch nicht “so” menschenverachtend.) bpb schreibt: “Insgesamt kamen über eintausend Menschen ums Leben bei dem Versuch, die DDR “illegal” für immer zu verlassen. Ja, Mensch aber der Befehl, der Befehl… Ich mein… Also die haben das ja sogar mit Absicht gemacht. Wie fies.
Die Erkenntnis des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke ist folgende: Die DDR sei wirklich von Leuten regiert worden, die angewiesen hätten, auf Frauen und Kinder zu schießen. Dafür sollte er mal einen Preis bekommen finde ich. Das hätte ich so nicht auf den Punkt bringen können! War schließlich selbst bei der NVA, der Mann.

Gesellschaft gute Nacht, was ist schon Relevanz…

[flo]

Nachtrag: Bei meinem netten derzeitigen Arbeitskollegen steht auch was drüber.

Zitate zum Sonntag XX

Montag, 06. August 2007

Ich steh ja auf Rollenspiele, deswegen übernehme ich heut die Sonntagszitate. Flo hat ja auch so ein schönes Freitagsfoto gemacht. Leider bin ich gestern nicht wirklich dazu gekommen, mich mit der Medienlandschaft zu beschäftigen, denn der Tag bestand zu einem Großteil aus schlafen, der Rest aus Familie. Deshalb gibt’s auch nicht so viele Links.

Die Firma Hettich veranstaltet dieses Jahr ihr Betriebsfest wieder in einem großen Zelt auf dem Firmengelände. “Das sind immer die besten Feiern.” Bis vor ein paar Jahren fanden die immer im Bünder Stadtgarten statt, aber “die Zeltgeschichte hat den Vorteil, dass man die Betrunkenen direkt auf die Böschung verfrachten kann; da können sie bis zum nächsten Morgen liegen bleiben.”

“Erna, oder Else, oder Martha”, das krieg ich nicht mehr zusammen, meine Oma aber auch nicht, jedenfalls irgendjemand “ist jetzt auch im Martinsstift”. Da möchte Oma aber auf gar keinen Fall hin.

Oma 2 hat wieder “unglaublich viele Äpfel”, das stimmt, die Äste hängen wirklich tief, ich hab direkt eine Kiste mitgenommen, als ich sie nach Hause gebracht hab, und deshalb die erste halbe Stunde des Tatorts verpasst. Deshalb kann ich zu dem auch nicht wirklich viel sagen, denn den Rest hab ich nur nebenbei verfolgt. Es ging um einen rechten Politiker (kann das mal jemand definieren?) und Golfspielen. Mit beidem kann ich nicht so viel anfangen.

Morgen, also heute, fängt die Schule wieder an. “Das ist ja sowas von scheiße, Alter, echt ey, da geh ich einfach nich hin”.

Was sonst so los war kann Flo ja vielleicht noch hinzufügen.

Jetzt muss ich gute Nacht sagen, oder? Obwohl es noch hell ist. Süße Träume also!

Frieke.

Zitate zum Sonntag XIX

Dienstag, 31. Juli 2007

Jean Dubuffet sagte einmal: “Im übrigen ist die Malerei als Sprache viel spontaner und direkter als Worte: näher dem Schrei oder dem Tanz. Deshalb ist die Malerei als Mittel, um unsere inneren Stimmen auszudrücken, auch so viel wirksamer als Worte.” Und weil das sicher auf die Kunst allgemein zutrifft. Heute einmal zitiert ohne Worte. Na ja. nicht ganz…