Moment to remember

02. Juli 2009

Ich sitze auf der Terrasse bei meinen Eltern, es ist endlich nicht mehr heiß, es gibt Johannisbeersaft aus Omas Garten und ich kann zwei Igeln beim Sex zugucken. Die schnaufen dabei ganz schön (lauter, als die Frösche quaken) und laufen dabei vor meiner Nase hin und her. Das ist sicher sehr anstregend. Ich kann ihnen sogar in die Augen gucken. Voll blöd, dass ich keine Kamera mit habe, wäre endlich mal wieder ein schönes Freitagsfoto. Aber vielleicht ist dies einer der Momente, an die man sich einfach so gerne erinnert und das Bild im Kopf abspeichert.

Gute Nacht

Frieke.

Der Sommer meines Vergnügens

02. Juli 2009

Das Buch für Zuhause:

Gilmoure, David : Unser allerbestes Jahr
Warum hat mein Vater mir niemals so ein Angebot gemacht?

Das Buch für den Strand:

Bennett, Alan: Die souveräne Leserin
Eine Hommage an das Lesen. Am Strand wird das Ganze zu einer Hommage an das Lesen am Strand.

Das Buch für unterwegs:

Herzog, Werner: Die Eroberung des Nutzlosen.
Der Regisseur über sich während der Dreharbeiten zu Fitzcarraldo, über die das Buch handelt:  “People sometimes believe I’m insane and obsessesiv. I’m not. I’m the only clinically sane person all around” – Wer’s glaubt…

Das Sachbuch:

Truffaut, Francois: Briefe 1945 – 1984.
1976 schreibt Truffaut: “Meine Schreibmaschine führt ein Eigenleben, ich habe den Eindruck, an ihr zu hängen wie an einem Tier”. So hängt man auch an diesem Buch.

Der Klassiker, der in diesen Ferien dran ist:

Cervantes, Miguel de: Don Quijote
Diesmal nicht nur so als phantastische Idee, welche nicht der Realität entspricht.

Die CD für unterwegs:

Strawinsky, Igor: Le Sacre du Printemps (Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle)
So berauschend, da will man niemals mehr stehen bleiben.

Die CD für zu Hause:

Endresen, Sidsel & Wesseltoft, Bugge: Out Here. In There.
Weil irgendwie muss man auch mal wieder runterkühlen, wenn’s draußen zu heiß geworden ist.

Die DVD für den Regentag:

Reiner, Rob: Stand By Me
Wie war das eigentlich noch, damals? In dem Sommer, als man noch alles vor sich hatte?

[flo]

Neger brauchen keine Oper!

29. Juni 2009

Christoph Schlingensief will eine Oper bauen. Und das wird nun auch noch durch die Bundeskulturstiftung gefördert. Und anscheinend finden das diverse Leute ganz schrecklich. (Die sind nämlich der Meinung, wenn schon eine Oper, dann bitte nur auf der westlichen Hemisphäre dieses Planeten. Alles andere ist anmaßend, so wie unnütz.) So streitet man sich, was denn diese kolonialistische Scheiße wieder soll. Eigentlich lohnt es sich gar nicht diese Streiterei zu thematisieren. Aber es ist auch mal ganz lustig zu zeigen, was angeblich kulturbeflissene, offene, intellektuelle, wenigstens intelligente Menschen so schreiben…

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Schluss mit dem öden Gequatsche

29. Juni 2009

Der Ingeborg Bachmann-Preis ist verliehen und das ist gut so, denn damit hat die Langeweile, die in Klagenfurt verbreitet wurde endlich ein Ende.

Der Gewinner heißt Jens Petersen. Das war, nachdem er gelesen hatte, allen klar. Nicht, weil er jetzt besonders herausragend war. Nein, einfach nur, weil er von denen, die dort gelesen hatten, noch der Beste war. Denn, interessant war das alles nicht, was in Klagenfurt gelesen wurde. Und schon gar nicht vor dem Fernseher. Wenn man nämlich das Experiment wagte und einfach nur zuhören wollte, dann war man verloren.

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“We have a gentleman here who needs help.”

27. Juni 2009

cdjackson2